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04.02.2014 - 00:02 Uhr | Computer » Review

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Review: NZXT H230

Das H230 ist der kleine Bruder des H2 Classic und man erkennt die Verwandtschaft auf den ersten Blick. Es ist von Außen etwas kleiner (195 x 447 x 502mm) als das H2 Classic (215 x 466 x 520mm) und diese Änderung fällt auf. Optisch fühlt sich das Gehäuse schlanker, gar eleganter an als der große Bruder. So hat es geschwungenere Linien und wirkt auch nicht so wuchtig. Dieser elegante Eindruck wird durch das hochglanzpolierte Finish, das Fingerabdrücke und Staub aus den letzten Ecken des Universums anzuziehen scheint, unterstützt. 

Doch die Entschlackungsmaßnahmen für das H230 waren nicht nur positiv, denn die fehlende Breite und Tiefe fehlt nun fürs Kabelmanagement. Was sich beim H2 Classic als vorbildlich gestaltet hat, wurde beim H230 umständlich. Beispielsweise bei versteiften Netzteil-Kabeln und 5 verbauten Laufwerken, muss man die Laufwerke im optimalen Abstand zueinander anbringen, das Kabel zurechtrücken und hoffen damit das Kabel nicht übersteht wenn man die Seitenklappe wieder anbringen möchte. Dies ist hauptsächlich deshalb ein Thema geworden, da die Festplattenkäfige nun quer im Gehäuse angebracht sind, statt in der Linie mitzugehen. Auch die Plastik-Festplattenhalterungen fühlen sich doch ein wenig billiger an, aber die Bohrungen sind gut und das System als solches trotzdem durchdacht.

Die äußere Verarbeitung ist hochwertig, keine scharfen Kanten, keine Kratzer ab Werk, keine Probleme. Allerdings muss man bedenken, dass es durchaus auch Berichte gibt, in denen vom Gegenteil gesprochen wird. Mitgeliefert wird das Nötigste: Kabelbinder, Schrauben in allen Variationen und Ersatzteile. Aber auch hier ist es weniger, als der Überfluss des H2 Classic Lieferumfangs. Der letzte Punkt wären noch die Anschlüsse für die Lüftung und das Frontpanel, hier bleibt der Kritikpunkt des H2 Classic leider erhalten, es fühlt sich alles leicht friemelig an und so müssen Kontakte für die Lüfter z.B. zunächst zurecht gebogen werden. Doch das sind Kleinigkeiten im Vergleich zum Rest und auch schnell erledigt.

Fazit:
Alles in Allem ist das H230 ein durch die Bank weg gutes, hochwertiges Gehäuse, welches gerade in Wohnzimmern, Büros oder Designstudios eine gute Figur machen sollte. Es ist wie das H2 Classic schlicht und ästhetisch, bzw. eben sogar noch einen Tick eleganter. Es ist allerdings kein Gehäuse für den Gamer, sobald zu viele heiße Komponente ins Spiel kommen wird es schwierig das Gehäuse kühl zu halten. Der Luftstrom wird durch die Dämmung und auch die Anordnung des H230 ausgebremst und es gibt auch keine Möglichkeit an der Oberseite einen Lüfter zu befestigen. Der Platzmangel macht es zudem schwierig eine passende Wasserkühlung zu finden.

Aber wer einen normalen Spiele-PC, heißt mit einer guten Grafikkarte und einer normalen CPU betreiben möchte, kann hier durchaus zuschlagen. So sind zwar einige Änderungen und Einsparungen doch etwas enttäuschend, aber dies lässt sich verschmerzen. Preislich sieht es etwas anders aus, immerhin kostet das H230 knappe 70€. So sollten bei all den fehlenden Features eigentlich mehr als nur eine 25€ Differenz auf die Endkunden-Wage gebracht werden. Der S-ATA Hotswap, die abnehmbaren 2 Front-Lüfter, die Lüftersteuerung, der bessere Luftstrom, abnehmbarer Deckel, die herausnehmbaren Filter, Masse, das zusätzliche Zubehör, all dies hatte das H2 Classic zu bieten und ist nun dem Rotstift zum Opfer gefallen. Zugegeben, alles Sachen die kaum jemand im Alltag braucht, aber so bleibt eben das Gefühl, dass man 10€ zu viel bezahlt hat.

Kommentar Autor:
Es handelt sich hierbei um einen Kunden-PC aus Zeitgründen konnte ich deshalb keine Bilder davon machen, allerdings hilft Google und hat mich zu dieser Seite geführt, bei der auch das Copyright für die Bilder liegt.

Gehäuse bei Caseking:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Gehaeuse/Gedaemmte-Gehaeuse/:Bewertungen:/NZXT-H230-Midi-Tower-schallgedaemmt-schwarz::23057.html


Quelle: Animize
Benutzermeinung: 100% Hilfreich

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